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In der Apotheke erhalten Sie nicht nur Ihre Medikamente – dort arbeiten Fachleute, die genau wissen, wie Arzneimittel wirken und was bei der Einnahme zu beachten ist. Sie beraten persönlich und individuell, helfen bei Fragen und sorgen dafür, dass alles sicher zusammenpasst.
Nach einem Schlaganfall ist die richtige Einnahme der Medikamente besonders wichtig – oft sogar lebenswichtig. In Ihrer Apotheke vor Ort begleiten wir Sie dabei, Ihre Arzneimittel sicher und wirkungsvoll anzuwenden. Wir sind Experten für alle Fragen rund um Ihre Medikamente – egal, ob es um Blutverdünner, Blutdrucksenker oder andere Arzneimittel geht, die helfen sollen, einen weiteren Schlaganfall zu verhindern.
Wir nehmen uns Zeit für Sie, prüfen mögliche Wechselwirkungen zwischen Ihren Medikamenten und beraten Sie verständlich, wie und wann Sie Ihre Arznei am besten einnehmen. Auch bei Nebenwirkungen oder Unsicherheiten stehen wir an Ihrer Seite.
Unsere pharmazeutische Betreuung ist ein wichtiger Baustein auf Ihrem Weg zurück in den Alltag – und hilft mit, dass Sie gut geschützt bleiben. Sprechen Sie uns gerne an!
Ergotherapie unterstützt Menschen nach einem Schlaganfall dabei, alltägliche Fähigkeiten wie Anziehen, Essen oder Schreiben wieder zu erlernen. Auf Grundlage einer individuellen Analyse werden gezielte Maßnahmen entwickelt, um die Selbstständigkeit zu fördern. Verlorene Bewegungs- oder Denkfunktionen werden durch spezielles Training verbessert oder – wenn nötig – durch alternative Strategien ersetzt. Im Mittelpunkt stehen praktische Übungen, die direkt im Alltag anwendbar sind.
Ernährungsberatung unterstützt Sie zukünftig bei einer gesunden Lebensmittelauswahl.
Auch bei Begleiterkrankungen wie Übergewicht, Bluthochdruck oder einen zu hohen Cholesterinwert im Blut kann das richtige Ernährungsverhalten die Genesung unterstützen.
Im Mittelpunkt stehen natürlich Ihre Vorlieben.
Informationen folgen
Wir begleiten unsere Kunden zum Führerschein und auch darüber hinaus. Treten Umstände ein, die die Fahreignung in Frage stellen ist guter Rat teuer. Wir beraten Sie gerne, wie die Mobilität möglichst lange erhalten bleiben kann und welche Schritte notwendig sind um rechtssicher wieder Autofahren zu dürfen.
Informationen folgen
SPORT NACH SCHLAGANFALL? JA!
Nach einem Schlaganfall verändert sich dein Leben. Manches fällt schwer oder geht nicht mehr und auch die Angst vor einem weiteren Schlaganfall hemmt deinen Alltag.
JETZT sportlich aktiv werden – geht das überhaupt und ist es sinnvoll?
Ja, unbedingt! Entscheidend sind Übungen und Bewegungsabläufe, die dem Krankheitsbild und der Situation angepasst sind. Unter der qualifizierten Leitung in einer Rehagruppe kannst du deinem Körper und Geist, aber auch deiner Seele etwas Gutes tun!
Gemeinsam im Kreise von Betroffenen sportlich aktiv sein und Spaß haben macht Mut!
Häufig können mehr verloren gegangene Fähigkeit wiedergewonnen werden, als erwartet. In der Gruppe bewegen und Spaß haben……..sei dabei!
Rehabilitationssport nach einem Schlaganfall
In einer festen Gruppe mit anderen Betroffenen werden in mindestens 45 Minuten pro Termin unter speziell ausgebildeter Leitung in unserem Sportverein verschiedene Übungsabläufe trainiert.
Wie Sanitätshäuser nach einem Schlaganfall helfen
Ein Schlaganfall verändert das Leben – für Betroffene und Angehörige. Sanitätshäuser helfen dabei, den Alltag wieder besser zu bewältigen. Sie stellen Hilfsmittel bereit, die Therapien unterstützen und Einschränkungen im Alltag ausgleichen. Dabei arbeiten sie eng mit Ärztinnen, Ärzten, Therapeutinnen und Therapeuten zusammen.
Das leisten Sanitätshäuser:
Bewegung ermöglichen
Viele Menschen haben nach einem Schlaganfall Schwierigkeiten beim Gehen oder Bewegen. Sanitätshäuser stellen Rollstühle, Rollatoren, Treppenlifte und Treppensteigegeräte bereit. Sie fertigen auch Orthesen für Arm, Bein oder Fuß an. Wenn nötig, kommen spezielle Orthesen mit elektrischer Muskelstimulation (FES) zum Einsatz. Bei Bedarf werden die Hilfsmittel so umgerüstet, dass sie vollständig mit nur einer Hand bedient werden können.
Schwellungen behandeln
Bei Lymphödemen oder venösen Problemen kommen Kompressionsstrümpfe oder moderne Kompressionssysteme zum Einsatz. Diese werden individuell angepasst.
Ernährung sichern
Wenn das Schlucken schwerfällt oder nicht mehr möglich ist, übernehmen Sanitätshäuser die Versorgung mit Sondenkost, Ernährungspumpen und Zubehör. Sie liefern auch Trinknahrung und Andickungsmittel für flüssige Speisen und Getränke.
Inkontinenz versorgen
Bei Blasen- oder Darmschwäche stehen verschiedene Hilfsmittel zur Verfügung – diskret, zuverlässig und auf die persönliche Situation abgestimmt.
Pflege zu Hause erleichtern
Sanitätshäuser liefern Pflegebetten, spezielle Matratzen, Lagerungskissen und Patientenlifter. Sie statten auch Bad und WC mit Hilfsmitteln wie Badewannenliftern aus.
Beraten und anpassen
Fachkräfte im Sanitätshaus beraten persönlich, passen Hilfsmittel individuell an und unterstützen bei der Beantragung über die Krankenkasse.
Viele Hilfsmittel verordnet die Ärztin oder der Arzt. Die Kosten übernimmt in der Regel die Krankenkasse. Sanitätshäuser helfen bei der Abwicklung.
Wie die Wohnberatung nach einem Schlagfall helfen kann
Neben dem Einsatz von Hilfsmitteln sind im häuslichen Wohnumfeld oft auch Ausstattungsveränderungen oder bauliche Veränderungen hilfreich und notwendig. Insbesondere am Hauseingang und im Badezimmer sind in der Regel Anpassungen erforderlich. Diese reichen z.B. über die Auswahl von Handläufen an Treppen, die Änderung von Türanschlägen und die Ausstattung mit rutschfesten Bodenbelägen, bis hin zum Einbau einer bodengleichen Dusche oder kompletten Badumbauten.
Je nach Wohnsituation und körperlichen Einschränkungen sind individuelle Anpassungen im gesamten Wohnbereich erforderlich. Neben der Barrierefreiheit wird hier auf ausreichend Bewegungsfläche für die Nutzung von Hilfsmittel geachtet. Zudem wird der Platzbedarf von helfenden Personen berücksichtigt. Ziel ist die Erhaltung der Selbständigkeit oder die Erleichterung der häuslichen Pflege.
Die Wohnberatung informiert über Finanzierungsmöglichkeiten von Umbau- oder Anpassungsmaßnahmen und kann bei der Umsetzung unterstützen.
Am 11. September 2026 hält der signalrote Infobus der von Boehringer Ingelheim ins Leben gerufenen Aufklärungsinitiative „Herzenssache Lebenszeit“ auch in Ibbenbüren. Interessierte haben hier die Möglichkeit, im direkten Gespräch mit dem Facharzt offene Fragen zu klären und ihr persönliches Risiko für Diabetes sowie Herz-Kreislauf- oder Nierenerkrankungen wie einen Schlaganfall oder eine Herz- und Nierenschwäche testen zu lassen. Hierfür werden beispielsweise Blutdruck, Blutzucker- und Cholesterinwerte gemessen. Informationsmaterialien sorgen für zusätzliche Aufklärung über Risikofaktoren.
Mehr als 425 Millionen Menschen weltweit leiden an Diabetes. Über 212 Millionen von ihnen werden nicht diagnostiziert. Bis 2045 wird die Zahl der Menschen mit Diabetes voraussichtlich auf 629 Millionen weltweit steigen. Typ-2-Diabetes ist die häufigste Form von Diabetes und für etwa 90 Prozent aller Diabetesfälle in Ländern mit hohem Einkommen verantwortlich. Diabetes ist eine chronische Erkrankung, die auftritt, wenn der Körper das Hormon Insulin nicht ausreichend produziert oder die Körperzellen nicht mehr ausreichend darauf reagieren.
Aufgrund von Diabetes-assoziierten Begleiterkrankungen wie hoher Blutzucker, Bluthochdruck und Fettleibigkeit, sind kardiovaskuläre Erkrankungen mögliche Folgeerkrankungen.2,3 Patienten mit Typ-2-Diabetes entwickeln zwei bis vier Mal häufiger Herz-Kreislauf-Erkrankungen als Menschen ohne Diabetes.3 Im Jahr 2017 verursachte Diabetes weltweit vier Millionen Todesfälle und Herz-KreislaufErkrankungen waren die Hauptursache.1 Weltweit sind etwa 50 Prozent der Todesfälle bei Patienten mit Typ- 2-Diabetes auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen zurückzuführen.4,5
Obwohl die diabetische Nephropathie eine der häufigsten Komplikationen des Typ2-Diabetes ist, für die die Leitlinien eine intensivierte Therapie empfehlen, wird die Erkrankung häufig übersehen und untertherapiert. Nach einer Real-World-Analysevon Abrechnungsdaten wurde eine chronische Nierenerkrankung im Jahr 2018 nur bei 4,8 % der Diabetiker diagnostiziert. Auch im Jahr 2022 war sie mit 4,9 % weiterhin niedrig.6 Etwa 20 % bis 40 % aller Diabetespatienten entwickeln im Verlauf der Erkrankung eine Nephropathie, die auch in Deutschland die häufigste Ursache für ein terminales Nierenversagen und eine Dialyse ist. Die KDIGO („Kidney Disease: Improving Global Outcomes“) rät deshalb zu einer konsequenten Blutzuckerkontrolle und einer frühzeitigen Behandlung der Nephropathie. H
Herzinsuffizienz, auch Herzschwäche genannt, ist eine häufig auftretende Folgestörung vieler Erkrankungen des Herzens, bei der das vom Herzen geförderte Blutvolumen zur Sicherstellung seines Bedarfes nicht ausreicht. Sie kann rasch zum Tode mit vorheriger schwerer Leistungsminderung führen. Weltweit haben circa 26 Millionen Menschen eine Herzinsuffizienz. Auch ist Herzinsuffizienz die Hauptursache für Krankenhauseinweisungen in Europa und den Vereinigten Staaten. Jährlich werden über eine Million Menschen aufgrund von Herzinsuffizienz aufgenommen.7
Eine Diabeteserkrankung bei einem Patienten im Alter von 60 Jahren kann die Lebenserwartung im Vergleich zu einem Menschen ohne Diabetes um bis zu sechs Jahre verkürzen. Eine Diabeteserkrankung und ein Herzinfarkt oder Schlaganfall in der Historie bei einem Patienten im Alter von 60 Jahren kann die Lebensdauer sogar um bis zu 12 Jahre im Vergleich zu jemandem ohne diese Erkrankungen verkürzen.8
Vor dem Hintergrund einer ansteigenden Tendenz der Erkrankungszahlen als auch dem erheblichen Risiko für Folgeerkrankungen ist leicht erkennbar, dass eine gezielte Aufklärung über die Zusammenhänge zwischen Diabetes und der kardiovaskulären Erkrankungen wie Schlaganfall, Vorhofflimmern, Herzinfarkt oder Herzinsuffizienz notwendig ist. Insbesondere da bekannt ist, dass 40 % der Menschen ihr Wissen über Diabetes als schlecht oder nicht vorhanden einschätzen.9
Es bleibt in der medizinischen Praxis noch viel zu oft unberücksichtigt, dass die so genannten Volkskrankheiten, die Niere, Stoffwechsel oder Herz betreffen, in enger Verbindung stehen, sich gegenseitig verstärken und den Krankheitsverlauf insgesamt beschleunigen können. Insbesondere Nierenkrankheiten werden dabei häufig unterschätzt. Fettleibigkeit und Typ-2-Diabetes schädigen nicht nur Herz und Blutgefäße, sondern häufig auch die Nieren. In einer zusammenfassenden Analyse vieler Studien10 wurde bei Menschen mit Diabetes ein 6-fach höheres Risiko für die Entwicklung eines Nierenversagens mit anschließend erforderlicher Nierenersatztherapie festgestellt, als bei Menschen ohne Diabetes. Viele sterben während des Fortschreitens der Nierenerkrankung an kardiovaskulären Ursachen. Tatsächlich ist die Kombination von Diabetes und chronischer Niereninsuffizienz stark mit Herz-Kreislauferkrankungen und einer höheren Morbidität und Sterblichkeit verbunden.11
Die von Boehringer Ingelheim initiierte und umgesetzte bundesweite Aufklärungskampagne „Herzenssache Lebenszeit“ setzt genau hier an: Experten vermitteln im direkten Kontakt notwendiges Wissen und fördern das Risikobewusstsein. Denn wer sein persönliches Risiko kennt und eine gezielte Vorbeugung wie ausgewogene Ernährung sowie regelmäßige Bewegung umsetzt, kann Risikofaktoren für eine Erkrankung vermeiden, seine Lebenszeit verlängern und nicht zuletzt seine Lebensqualität erhöhen.
Birgit Härtle, Projektleiterin der Aufklärungskampagne „Herzenssache Lebenszeit“bei Boehringer Ingelheim, ergänzt: „Es ist gerade die übergreifende Zusammenarbeit von Fachärzten, Kliniken, Selbsthilfegruppen, Herstellern, Politikern und Verbänden, die unsere Aufklärungsarbeit erfolgreich macht. Nur gemeinsam können wir die Bevölkerung für die Erkrankungen wie Herz- und Niereninsuffizienz, Schlaganfall und Diabetes nachhaltig sensibilisieren.“